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Pietrasanta
Das historische Zentrum die Versilia besitzt viele beachtliche Baudenkmäler, die sich größtenteils am Domplatz befinden. Weltbekannt wurde es durch
die künstlerische Marmorbearbeitung. Der renommierte Badeort Marina di Pietrasanta entstand als großflächig im Grünen angelegte, gepflegte
Villen und Hotelsiedlung. .
Exklusive Nightclubs. Ein vielbeachtetes Kulturfestival findet im Freilicht - Theater des Stadtparks La Versiliana statt. In Valdicastello kann die Geburtsstätte des
Dichters G. Carducci besichtigt werden.
"Klein-Athen "
Pietrasanta gilt nicht zu unrecht als das wichtigste internationale Zentrum für künstlerische Marmorbearbeitung. Zahlreiche Marmorwerkstätten und
Bronzegießereien, bekannte Bildhauerateliers, die Künstler aus aller Welt anziehen, ein reges kulturelles Leben, interessante Baudenkmäler moderne Skulpturen,
mit denen die Plätze der Stadt ausgeschmückt wurden, ein schöner mittelalterlicher Ortskern dies alles brachte Pietrasanta den Beinamen "Piccola Atene
(Klein-Athen)" ein. Kunst und Arbeit vermischen sich in dieser Stadt. Man atmet diese Luft in den Straßen und Gassen der Altstadt, den Werkstätten der Kunsthandwerker,
den Ateliers, Kunstgalerien und Kulturzentren. Zu allen Jahreszeiten, aber ganz besonders in den Sommermonaten werden Kunstausstellungen veranstaltet, dieTausende von Besuchern anziehen.
Die Stadt Besitzzwei Museen: das Archäologische Museum und das originelle Museum der Skulpturenmodelle. Aber eigentlich ist die ganze Stadt eine permanente Ausstellung und
bietet Material genug für Entdeckungstouren: zu den Marmorwerkstätten und Bronzegier ßereien oder den monumentalen Skulpturen, die namhafte Künstler wie Botero,
Mitoraj, Messina, Miozzo, Finotti, Folon und Tommasi der Stadt geschenkt haben.
Die historische Anfänge
Pietrasanta entstand um das Jahr 1255, als der Mailänderadlige Guiscardo da Pietrasanta, damals Stadtvogt von Lucca, die Stadt als militärische Niederlassung gründete,
ihr den Namen seines Hauses und sein Adelswappen gab und den Bewohnern alle Rechte und Privilegien der Luccheser gewährte. Pietrasanta gilt als frühestes Beispiel für geplante
Stadtanlagen in der Toskana und war von an Fang an bedeutend durch seine besondere strategische Position und die Nähe zum Hafen in Motrone. Das hatte zur Folge, dass die Stadt ständig
umkämpft war und abwechselnd unter Pisaner, Genueser, Florentiner und französische Fremdherrschaft kam.
Domplatz
Als wichtigsteAls wichtigstes Kunstzentrum der Versilia hat Pietrasanta interessante Baudenkmäler und Befestigungsanlagen aufzuweisen. Ein wahres Juwel der Stadt ist der schöne
Domplatz. Er liegt am Fuß eines olivenbewachsenen Hügels, überragt von der Burgruine der Rocca di Sala ( I 4. Jh.)
mit einer mächtigen Bastei und zinnenbekrönten Mauern. Der Domplatz ist Mittelpunkt des alten Ortskerns. Hier befinden sich der Dom San Martino - ( 14. Jh.)
mit seinem ziegelroten Glockenturm, die Kirche Sant'Agostino ( I 4. Jh.), der Uhrenturm ( I 6. Jh.) imposante Palastbauten, wie Palazzo Pretorio ( l4.Jh.),
Palazzo Panichi (auch Palazzo Carli genannt - 15. Jh.) und Palazzo Moroni ( 16. Jh.), und die Befestigungsanlage Rocchetta Arrighina (l4.Jh.).
Wahre Schmuckstücke des Domplatzes sind der Brunnen Fonte del Marzocco ( I 6. Jh.), die Freiheitssäule (Colonna della Libertà- 16. Jh.) und das Denkmal für den
toskanischen Großherzog Leopold 11 ( I 9. Jh.). Weitere bemerkenswerte Bauwerke sind die Kirchen Sant' Antonio Abate ( 14. Jh.) - mit zwei modernen Fresken von Fernando Botero -
und San Francesco ( I 6. Jh.), sowie der Palast der Alten Post- ( I 6. Jh.).
Sant'Agostino
Der ehemalige Augustiner Kloster mit seinem schönen Kreuzgang und der Kirche Sant'Agostino ist heute Sitz des städtischen Kulturzentrums "Luigi Russo",
in dem bedeutende kulturelle Initiativen, wie Ausstellungen, Konzerte und Tagungen veranstaltet werden. Hier befinden sich auch die Stadtbibliothek" G. Carducci", ein
Studienzentrum für historische und moderne Gartenarchitektur und das Museum der Skulpturenmodelle. Das originelle Museum der Skulpturenmodelle, das 1984 von der Gemeinde Pietrasanta
eröffnet wurde, vermittelt einen Eindruck von der Bedeutung der Stadt als internationalem Zentrum der Bildhauerkunst. Die Ausstellungsstücke bestehen aus Modellen und Entwürfen
von Skulpturen, die von über 250 italienischen und ausländischen Künstlern in den Bildhauerateliers der Versilia geschaffen wurden, darunter:
Adam, Bloc, Botero, Cascella. Cesar Consagra, Finotti, Fonseca, Gilardi, Gilioli, Guadagnucci, Ipousteguy, Mitoraj, Morabito, Nivola, Noguci, Penalba, G. Pomodoro, Signori und L. Tommasi,
um nur die bekanntesten Namen zu erwähnen. Das Museum ist von Dienstag bis Samstag (außer an Feiertagen) nachmittags geöffnet. Nahe beim Augustinerkloster in Palazzo Moroni,
befinden sich das Städtische Historisches Archiv und das Archäologische Museum der Versilia "Bruno Antonucci". |