Die Apuanische Alpen
 Die Berge sind einen Katzensprung vom Meer entfernt: wenige Kilometer vom Meer enttemt und von dort aus gut sichtbar, ragt die Gebirgskette der Apuanische Alpen hervor, die fast 2000 Meter hoch ist.
Es handelt sich hierbei um rauhe, holprige Berge, mit sehr steilen Marmorwänden, ein Gestein das schon früher vom großen Michelangelo hoch geschätzt wurde. Sich auf diese Alpen zu begeben heißt nicht unbedingt nur deren außergewöhnliche und beeindruckende Marmorsteinbrüche zu besichtigen, sondern auch im frischen Schatten der Kastanienwälder zu ruhen und in kleinen und noch unberührten Ortschaften den Geschmack anderer Zeiten zu entdecken.
Heutzutage gehören die Apuanische Alpen zu einem 55 Hektar großen Park, der außer der Provinz von Lucca auch die von Massa-Carrara beinhaltet und unzählige Pflanzensorten und Tierarten unter Schutz stellt.
Seit kurzem ist es möglich, dort eine speläologische Wanderung im "Antro del Corchia" auszuführen, dem längsten Karstgebiet Italiens, das endlich für Besichtigungen ausgestattet wurde.
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